Friedhöfe & Trauerhallen

Friedhöfe & Trauerhallen

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Der Stadtfriedhof

Information zum Friedhof

Öffnungs­zeiten:
In den Monaten November, Dezember, Januar und Februar von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr*)
In den Monaten März und Oktober von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr*)
In den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August und September von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr*)

*) Die Schlie­ßung der Fried­höfe erfolgt jedoch spätes­tens bei Einbruch der Abend­däm­me­rung und wird durch eine Glocke angekündigt.

Geschichte des Fried­hofes:
Einer der größten und ältesten Fried­höfe in Bayreuth ist der Stadt­friedhof. Seine Entste­hung geht zurück bis auf das Jahr 1533, wo nach einer Pest­epi­demie, der eigent­liche Kirchhof um die Stadt­kirche „Heilig Drei­fal­tig­keit“ zu klein wurde. Somit wurde ab diesem Zeit­punkt, in der Alten­stadt, heute Altstadt, zunächst beigesetzt, welcher zwischen der dama­ligen alten Schmiede und dem Wirts­haus gelegen haben soll.

Im Jahre 1545, in der Woche um Kiliani (der bis heute, als Namenstag des heiligen Kilian, am 8. Juli, in den katho­li­schen Gegenden begangen wird) wurde der eigent­liche Gottes­acker an diesem Platz ange­legt, wo sich die Kapelle zum Heiligen Grab und eine Marter­säule befanden.

Im Jahre 1562 wurde eine Kapelle auf dem Gottes­acker errichtet und 1599 um einen Chor erwei­tert. Zwischen 1766 und 1779 wurde der Bau erwei­tert und schließ­lich abge­rissen. An seiner Stelle wurde die heutige Gottes­acker­kirche erbaut, die an Himmel­fahrt 1781 einge­weiht wurde und bis heute besteht und genutzt wird. Erwäh­nens­wert ist an dieser Stelle auch, dass der Stadt­friedhof, aus denk­mal­pfle­ge­ri­scher Sicht, zu einer der histo­ri­schen, wert­vollsten Fried­höfe Bayerns zählt. Dies bedingen nicht nur die altehr­wür­digen Grab­an­lagen und Grüfte aus der Mark­gra­fen­zeit, sondern auch seine beson­deren und mitunter illus­tren Gäste, welche ihre letzte Ruhe an selbigem Ort, gefunden haben. An dieser Stelle sind unter vielen anderen Alex­ander Fried­rich Wilhlem, Herzog von Würt­tem­berg; Johann Paul Fried­rich Richter gen. Jean Paul; und Franz Liszt genannt.

Der Friedhof selbst:
Hierbei handelt es sich um einen kirch­li­chen Friedhof, mit bedingtem Simul­tan­cha­rakter, der über eine große, weit­läu­fige Gesamt­fläche verfügt. Aufge­teilt ist er in 27, so genannter Quar­tiere, welche sich vom Rad- und Fußweg am Mistel­bach, über die Carl-Burger-Straße und der Erlanger Straße in Rich­tung Altstadt erstrecken.

Träger­schaft:
(auch für die Fried­höfe St. Georgen und St. Johannis, Bayreuth)
Der Fried­hofs­träger ist die Fried­hofs­ver­wal­tung, mit Sitz bei der Evang.-Luth.-Gesamtkirchengemeinde, Bayreuth, Kirch­platz 2, 95444 Bayreuth, 1. Stock, Zimmer 107+108. Sie finden diese direkt neben der Stadt­kirche Bayreuth und errei­chen selbige mit dem Stadtbus Linien 306, 310 und 314 (Halte­stelle Stadt­kirche), direkt gegen­über von HIMML BESTATTUNGEN e. K.

Die Öffnungs­zeiten der Fried­hofs­ver­wal­tung sind:
Montag — Donnerstag
08.00 Uhr — 12.00 Uhr
13.30 Uhr — 15.30 Uhr
Freitag
08.00 Uhr — 12.00 Uhr

Ansprech­per­sonen der Fried­hof­ver­wal­tung sind:
Abtei­lungs­lei­tung
Angela Walter
Tel.: 0921 596 — 207
Fax: 0921 596 — 299
angela.walter@elkb.de
 
Stellv. Abtei­lungs­lei­tung
Stefanie Pfaf­fen­berger
Tel.: 0921 596 — 208
Fax: 0921 596 — 299
stefanie.pfaffenberger@elkb.de
 
Stefanie Peck­mann
Tel.: 0921 596 — 206
Fax: 0921 596 ‑299
stefanie.peckmann@elkb.de
 

Katha­rina Vogel
Tel.: 0921 596 — 208
Fax: 0921 596 ‑299
katharina.vogel@elkb.de

Fried­hofs­wärter:
Ewald Fern­o­lend

Räum­lich­keiten:
Der Stadt­friedhof verfügt über zwei Gebäude, in denen grund­sätz­lich Trau­er­fei­er­lich­keiten abge­halten werden können, dies sind die Trau­er­halle am Haupt­ein­gang mit Park­platz an der Erlanger Straße und der Gottes­acker­kirche, an der Kreu­zung Carl-Burger- und Erlanger-Straße.

Die Trau­er­halle:
Hier können Trau­er­fei­er­lich­keiten mit oder ohne Konfes­sion, zu den dort übli­chen Zeiten abge­halten werden. Die Trau­er­halle fast bis zu ca. 120 Trau­er­gäste mit ca. 80 Sitz­plätzen, sie verfügt über eine Empore mit einer zwei­ma­nua­ligen, elek­tri­schen Kirchen­orgel und einer Beschal­lungs­an­lage, welche die Einspie­lung von Tonträ­gern (CD), auch auf den Vorplatz der Trau­er­halle ermöglicht.

Es stehen des Weiteren ein Raum für Ange­hö­rige, ein Verab­schie­dungs­raum, welcher eine direkte Verab­schie­dung ermög­licht und diverse Verab­schie­dungs­ka­binen, Toiletten sowie Räume für Mitwir­kende zur Verfü­gung. Eine verbind­liche Termi­nie­rung dieser Räum­lich­keiten kann mit uns, dem Bestatter Ihres Vertrauens oder der zustän­digen Fried­hofs­ver­wal­tung verein­bart werden. Jedoch ist die grund­sätz­liche Nutzung, von bereits verge­benen Terminen abhängig, bzw. auf die regu­lären Öffnungs­zeiten beschränkt.

Die Stel­lung von indi­vi­du­ellen Deko­ra­tionen ist nach Rück­sprache mit uns, dem Bestatter Ihres Vertrauens, sowohl im Bereich der Verab­schie­dungs­räum­lich­keiten als auch in der Trau­er­halle oder der Gottes­acker­kirche möglich.

Die Gottes­acker­kirche:
Da es sich hierbei um eine Kirche handelt, können grund­sätz­lich nur konfes­sio­nelle Trau­er­fei­er­lich­keiten statt­finden. Sie verfügt über ca. 300 Sitz­plätze und teilt sich auf über zwei Seiten­schiffe, links und rechts im Vorraum des Altares, welche in der Regel für Ehren­gäste bzw. Vereine oder Nach­redner, frei­ge­halten und genutzt werden. Das Haupt­schiff ist im vorderen Drittel für die nächsten Ange­hö­rigen vorge­sehen. Auf der mit zusätz­li­chen Sitz­reihen verse­henen Empore, welche über zwei Treppen erreicht werden kann, befindet sich eine drei­ma­nua­lige, elek­tri­fi­zierte Kirchen­orgel und bietet auch sons­tigen Solisten, Chören oder Bläsern ausrei­chend Platz.

Eine sons­tige Sprach- oder Audio­be­schal­lung ist nicht vorhanden, aber kann mit uns, dem Bestatter Ihres Vertrauens nach Absprache mit der Geist­lich­keit, auf Wunsch, geson­dert, je nach Anspruch, gestellt werden.

Zeiten für Trau­er­fei­er­lich­keiten:
Die regu­lären Zeiten für Trau­er­fei­er­lich­keiten sind am Stadt­friedhof wie folgt:
Trau­er­feier mit Verab­schie­dung oder Trau­er­feier mit Urnen­bei­set­zung, sowie Beiset­zungen ohne Feier
mit Gang ab der Fried­hofs­halle bzw. direkt am Grab:
12.15 Uhr, 14.30 Uhr und 15.15 Uhr, sowie nach geson­derter Verein­ba­rung
Trau­er­feier mit anschlie­ßender Erdbe­stat­tung:
13.00 Uhr und 13.45 Uhr, sowie nach geson­derter Verein­ba­rung
Reine Urnen­bei­set­zungen nach bereits im Vorfeld erfolgter Trau­er­feier:
Diese werden ausschließ­lich durch die zustän­dige Fried­hofs­ver­wal­tung ab dem Zugriff auf die Urne vergeben.

Grund­sätz­lich Ablauf der Trau­er­fei­er­lich­keiten:
Da der Ablauf von Trau­er­fei­er­lich­keiten von vielen Faktoren, wie der Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit bzw. der eigent­li­chen Ausge­stal­tung abhängig ist und oft eine sehr persön­liche Form erhält, sollte in einem persön­li­chen Bera­tungs-gespräch mit uns, dem Bestatter Ihres Vertrauens, der indi­vi­du­elle Rahmen fest­ge­legt werden.

Vorhan­dene Grab­arten sind:

  • (Einzel-)Tiefenwahlgrab (180 x 90 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen
    Es besteht die Möglich­keit zwei Särge über­ein­ander und eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen
  • (Doppel-) Tiefen­wahl­grab (180 x 180 cm) auch “Fami­li­en­grab” genannt:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen.

    Es besteht die Möglich­keit auf jeder Seite zwei Särge über­ein­ander und eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen.
  • Kinder­gräber (100 x 50 cm oder 120 x 60 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 10 Jahre.

    Es besteht die Möglich­keit, zusätz­lich eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen.
  • Urnen­wahl­grab (meist 80 x 60 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Urnen 15 Jahre.
    Es besteht die Möglich­keit bis zu 4 Urnen beizusetzen.
  • Reihen­gräber für Erd- und Urnen­be­stat­tungen:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen.
    Hier kann jeweils nur eine Beiset­zung statt­finden.
    Diese Grabart ist pfle­ge­frei, die Grab­stelle selbst, wird durch eine im Boden einge­las­sene Namens­platte gekenn­zeichnet, das Grab wird nach Ablauf der Ruhe­zeit aufgelöst.
  • Nament­liche Urnen­ge­mein­schafts-Gruft­an­lage:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 15 Jahre.
    Hier werden die Urnen in einem unter­ir­disch gele­genen Gewölbe aufbe­wahrt und eine Namens­tafel im Inneren des ober­ir­di­schen Berei­ches der Gruft ange­bracht.
    Die Gruft ist pfle­ge­frei, jedoch können Blumen und Gestecke im Gruft­haus abge­legt werden.
  • Baum­gräber für Urnen­be­stat­tungen:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 15 Jahre.
    Es können bis zu zwei Urnen pro Grab­platz beigesetzt werden.
    • Typ I:
      Hier können ovale Stein­platten aus heimi­schem Granit, mit bis zu zwei Namens­nen­nungen, eben­erdig einge­lassen werden.
    • Typ II:
      Hier werden die Namens­tafel je nach Grab, auf einem Metall­ring, einer Stele oder einem histo­ri­schen Sand­stein­buch in der Nähe des Baumes angebracht.
    • Typ III:
      Hier kann im Rahmen vorge­ge­bener Maxi­mal­größen, ein indi­vi­du­elles Grabmal durch einen Stein­metz Ihrer Wahl aufge­stellt werden.


Beson­der­heiten:

Auf dem Stadt­friedhof, befindet sich im Quar­tier NW7, die Sammel­grab­stätte für tot gebo­rene Kinder, Dort werden dreimal im Jahr Gedenk­feiern in der Gottes­acker­kirche mit anschlie­ßender Beiset­zung abge­halten. Die genauen Termine hierfür erhalten Sie über uns, den Bestatter Ihres Vertrauens, oder über die zustän­dige Friedhofsverwaltung.

Fried­hofs- und Gebüh­ren­sat­zung:
Diese können Sie bei der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Gesamt­kir­chen­ge­meinde Bayreuth erfragen:

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Stadt­friedhof Bayreuth
Erlanger Straße 42, 95444 Bayreuth

Quelle: Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Gesamt­kir­chen­ge­meine Bayreuth

Impressionen

Gottesackerkirche

Aussegnungshalle

Baumgrab “Typ 1 – Junge Linde”

Baumgrab “Typ 2 – Rotbuche mit Granitstele”

Baumgrab “Typ 3 – Alte Birke mit individuellen Grabsteinen”

Urnensammelgruft