Friedhöfe & Trauerhallen

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Der Friedhof in St. Georgen

Information zum Friedhof

Öffnungs­zeiten:
In den Monaten November, Dezember, Januar und Februar von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr*

In den Monaten März und Oktober von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr*
In den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August und September von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr*

*Die Schlie­ßung der Fried­höfe erfolgt jedoch spätes­tens bei Einbruch der Abend­däm­me­rung und wird durch eine Glocke angekündigt.
 
Geschichte des Friedhofes:
Nach einer Dekla­ra­tion vom 22. März des Jahres 1702 wurde dem Erbprinz Georg Wilhelm die Erlaubnis zur Grün­dung einer Stadt, namens St. Georgen, von seinem Vater dem Mark­grafen Chris­tian Ernst erteilt.
1705 wurde der Grund­stein für die heutige Ordens­kirche gelegt. Die Anlage eines Fried­hofs ging damit einher. Der ursprüng­lich hierfür vorge­se­hene Platz, das soge­nannte Hirten­wies­lein, erwies sich jedoch als zu klein, sodass das Hirte­nä­cker­lein hinter der dama­ligen Kaserne dafür ausge­wählt und mit einer Mauer umgeben wurde. Die erste Beiset­zung erfolgte am 17. November 1715. Bis heute wurden mehr­fach Erwei­te­rungen vorge­nommen.
 
Der Friedhof St.Georgen ist zum einen über die Berne­cker Straße zur Straße Hinter der Kirche, (hinter der Ordens­kirche) vorbei am dortigen Park­platz und zum anderen über die Bran­den­burger Straße in den Riedels­berger Weg von der anderen Seite der Mittel­schule St. Georgen erreichbar. Der Haupt­ein­gang befindet sich in der Straße Hinter der Kirche. Das histo­ri­sche Fried­hofstor wurde 1715 von Elias Ränz geschaffen.
 
Auf dem Friedhof befinden sich einige histo­ri­sche Grab­an­lagen, wie die Leers­sche- und die Rose-Gruft oder das Grabmal des Regi­ments­obristen Franz von Seybo­then sowie ein Denkmal, welches an ihn und sein Regi­ment erin­nert, das im ameri­ka­ni­schen Unab­hän­gig­keits­krieg gedient hat.
 
Der Friedhof selbst:
Hierbei handelt sich um einen kirch­li­chen Friedhof, der über eine große, weit­läu­fige Fläche mit viel­fäl­tigen Grab­formen verfügt. Er ist als soge­nannter Simultan-Friedhof offen für alle Reli­gionen, spiri­tu­elle Rich­tungen und konfes­si­ons­freie Menschen. Er ist in 36 soge­nannte Quar­tiere einge­teilt.
 
Träger­schaft:
(auch für die Fried­höfe St. Johannis und Stadt­friedhof Bayreuth)
Der Fried­hofs­träger ist die Fried­hofs­ver­wal­tung, mit Sitz bei der Evang.-Luth.-Gesamtkirchengemeinde, Bayreuth, Kirch­platz 2, 95444 Bayreuth, 1. Stock, Zimmer 107+108. Sie finden diese direkt neben der Stadt­kirche Bayreuth und errei­chen sie mit dem Stadtbus Linien 306, 310 und 314 (Halte­stelle Stadt­kirche), direkt gegen­über von HIMML BESTATTUNGEN e. K.
 
Die Öffnungs­zeiten der Fried­hofs­ver­wal­tung sind:
Montag — Donnerstag:
08.00 Uhr — 12.00 Uhr
13.30 Uhr — 15.30 Uhr
Freitag:
08.00 Uhr — 12.00 Uhr
 
Ansprech­per­sonen der Fried­hof­ver­wal­tung sind:
Abtei­lungs­lei­tung
Frau Angela Walter
 
Stellv. Abtei­lungs­lei­tung
Frau Stefanie Pfaf­fen­berger
Tel.: 0921 596 — 208
Fax: 0921 596 — 299
stefanie.pfaffenberger@elkb.de
 
Frau Stefanie Peck­mann
Tel.: 0921 596 — 206
Fax: 0921 596 — 299
stefanie.peckmann@elkb.de
 
Frau Katha­rina Vogel
Tel.: 0921 596 — 208
Fax: 0921 596 — 299
katharina.vogel@elkb.de
 
Fried­hofs­wärter:
Herr Rein­hold Kollera
 
Räum­lich­keiten:
Der Friedhof St.Georgen verfügt über zwei Gebäude, in denen Trau­er­fei­er­lich­keiten abge­halten werden können. Zum einen in der Trau­er­halle „Hinter der Kirche“, links vom Fried­hofstor des Elias Ränz und zum anderen in der Ordens­kirche an der Bran­den­burger Straße. Park­mög­lich­keiten auf dem Park­platz an der Ordens­kirche.
 
Die Trau­er­halle:
Hier können Trau­er­fei­er­lich­keiten mit oder ohne Konfes­sion, zu den dort übli­chen Zeiten abge­halten werden. Die Trau­er­halle fasst etwa 90 Trau­er­gäste mit circa 70 Sitz­plätzen. Sie verfügt über eine Empore mit einer zwei­ma­nua­ligen elek­tro­ni­schen Kirchen­orgel und eine Beschal­lungs­an­lage, welche die Einspie­lung von Tonträ­gern (CD) bedingt auch auf dem Vorplatz der Trau­er­halle ermöglicht.
 
Es stehen ein Raum für Ange­hö­rige, mehrere Verab­schie­dungs­ka­binen, Toiletten sowie Räume für Mitwir­kende zur Verfü­gung. Eine verbind­liche Termi­nie­rung dieser Räum­lich­keiten kann mit HIMML BESTATTUNGEN oder der zustän­digen Fried­hofs­ver­wal­tung verein­bart werden. Jedoch ist die grund­sätz­liche Nutzung und Termin­ver­gabe auf die regu­lären Öffnungs­zeiten beschränkt.
 
Sowohl in der Trau­er­halle als auch im Bereich der Verab­schie­dungs­räum­lich­keiten und in der Ordens­kirche ist nach Rück­sprache mit HIMML Bestat­tungen eine indi­vi­du­elle Deko­ra­tion mit Blumen­schmuck usw. möglich.
 
Die Ordens­kirche:
In der Ordens­kirche können grund­sätz­lich nur konfes­sio­nelle Trau­er­fei­er­lich­keiten abge­halten werden. 
Die Kirche teilt sich in das zwei­ge­teilte Haupt­schiff und die zwei Seiten­schiffe, rechts und links im Vorraum des Altares, auf. Sie verfügt über circa 400 Plätze – die Plätze im Haupt­schiff sind für die nächsten Ange­hö­rigen, in den Seiten­schiffen in aller Regel für Ehren­gäste, Nach­redner, Vereine etc. vorgesehen.
Die zwei Emporen mit der drei­ma­nua­ligen elek­tro­ni­schen Orgel sind mit zusätz­li­chen Sitz­reihen versehen und bietet Solisten, Chören oder Bläsern ausrei­chend Platz. Sie sind über den Trep­pen­auf­gang im hinteren Bereich erreichbar. 
 
Eine Sprach­be­schal­lung, auch für Hörge­schä­digte, ist vorhanden. Eine andere Möglich­keit der Sprach- oder Audio­wie­der­gabe kann auf Wunsch, nach Absprache mit der Geist­lich­keit, durch HIMML Bestat­tungen gestellt werden.
 
Zeiten für Trauerfeierlichkeiten:
Trau­er­feier mit Verab­schie­dung, Trau­er­feier mit Urnen­bei­set­zung und Beiset­zungen ohne Feier mit Gang ab der Fried­hofs­halle oder direkt am Grab:
12.15 Uhr, 14.30 Uhr und 15.15 Uhr, sowie nach geson­derter Vereinbarung
Trau­er­feier mit anschlie­ßender Erdbestattung:
13.00 Uhr und 13.45 Uhr, sowie nach geson­derter Vereinbarung
Reine Urnen­bei­set­zungen nach bereits im Vorfeld erfolgter Trauerfeier:
Diese werden ausschließ­lich durch die zustän­dige Fried­hofs­ver­wal­tung ab der Über­gabe der Urne vergeben.
 
Grund­sätz­li­cher Ablauf der Trauerfeierlichkeiten:
Der Ablauf von Trau­er­fei­er­lich­keiten ist eine sehr persön­liche Ange­le­gen­heit, die von vielen Faktoren wie z.B. der Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit und Wünschen zur Ausge­stal­tung anhängig ist. In einem persön­li­chen Bera­tungs­ge­spräch mit HIMML Bestattungen/Vorsorge kann der indi­vi­du­elle Rahmen fest­ge­legt werden.
 

Vorhan­dene Grab­arten sind:

  • (Einzel-)Tiefenwahlgrab (180 x 90 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen. Es besteht die Möglich­keit zwei Särge über­ein­ander und eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen.
  • (Doppel-)Tiefenwahlgrab (180 x 180 cm):
    Auch Fami­li­en­grab genannt. Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen. Es besteht die Möglich­keit auf jeder Seite zwei Särge über­ein­ander und eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen.
  • Kinder­gräber (100 x 50 cm oder 120 x 60 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 10 Jahre. Es besteht die Möglich­keit, zusätz­lich eine diverse Anzahl von Urnen beizusetzen.
  • Urnen­wahl­grab (meist 80 x 60 cm):
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Urnen 15 Jahre. Es besteht die Möglich­keit bis zu 4 Urnen beizusetzen.
  • Reihen­gräber für Erd- und Urnen­be­stat­tungen:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung bei Erdbe­stat­tungen 20 Jahre und 15 Jahre bei Urnen. Hier kann jeweils nur eine Beiset­zung statt­finden. Diese Grabart ist pfle­ge­frei, die Grab­stelle selbst, wird durch eine im Boden einge­las­sene Namens­platte gekenn­zeichnet, das Grab wird nach Ablauf der Ruhe­zeit aufgelöst.
  • Nament­liche Urnen­ge­mein­schafts-Gruft­an­lage:
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 15 Jahre. Hier werden die Urnen in einem unter­ir­disch gele­genen Gewölbe aufbe­wahrt und eine Namens­tafel im Inneren des ober­ir­di­schen Berei­ches der Gruft ange­bracht. Die Gruft ist pfle­ge­frei, jedoch können Blumen und Gestecke im Gruft­haus abge­legt werden.
  • Baum­gräber für Urnen­be­stat­tungen: 
    Die Ruhe­zeit beträgt ab Beiset­zung 15 Jahre. Es können bis zu zwei Urnen pro Grab­platz beigesetzt werden.
    • Typ I: Hier können ovale Stein­platten aus heimi­schem Granit, mit bis zu zwei Namens­nen­nungen, eben­erdig einge­lassen werden.
    • Typ II: Histo­ri­sches Sand­stein­denkmal mit Sand­stein­buch, Bron­ze­ta­feln mit Namen auf dem Buch.
    • Typ III: Hier kann im Rahmen vorge­ge­bener Maxi­mal­größen, ein indi­vi­du­elles Grabmal durch einen Stein­metz Ihrer Wahl aufge­stellt werden.

Beson­der­heiten:
Auf dem Friedhof St. Georgen befindet sich das einzige musli­mi­sche Gräber­feld in der Region, welches am 29. Januar 2010 einge­weiht wurde.

Fried­hofs- und Gebührensatzung:
Diese können Sie bei der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Gesamt­kir­chen­ge­meinde Bayreuth erfragen.

Quelle: Evan­ge­lisch-Luthe­ri­sche Gesamt­kir­chen­ge­meine Bayreuth

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Friedhof St. Georgen
Hinter der Kirche 15, 95448 Bayreuth

Impressionen

Ordenskirche

Trauerhalle

Baumgrab “Typ 1 – Junge Linde”

Baumgrab “Typ 2 – Alte Eiche mit historischem Denkmal”

Baumgrab “Typ 3 – Individuelle Grabplatten möglich”

Pflegefreie Urnenreihengräber

Urnensammelgruft

Muslimische Grabstätte