Himml Bestattungen feiert Jubiläum!

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen – der Grundstein unserer Tradition!

Firmeninhaber Alexander F. Christ reflektiert über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: „Was bedeuten diese 90 Jahre für meine Familie, mein Team und für mich ganz persönlich?“

Inhaber Himml Bestattungen

„Zunächst zu meiner Person:
Als „Bayreuther Kind“, Jahrgang 1973, der sich nicht nur seiner Stadt verbunden fühlt, sondern auch mit der Region, vor allem mit dem „Culmberg“, auf dem ich eine wundervolle und unbeschwerte Kindheit verbracht habe, bedeuten diese 90 Jahre Alles:
Das was ich mache, warum ich es tue und wer ich heute bin.

Die Zeit hat mir vor Augen geführt, wie einzigartig und schön unsere Stadt sowie die Region ist und man darf sich glücklich schätzen, hier vergangenen Spuren zu folgen, aber auch seine eigenen zu hinterlassen, vor allem, weil ich auf das große unternehmerische Geschick meiner Vorgänger bauen konnte.

Die Verbundenheit mit dieser Stadt und der Umgebung zeigt sich gerade auch durch eine Vielzahl von Zugehörigkeiten. Hier seien stellvertretend die Abiturienten- und Absolventen-Vereinigung Absolvia Bayreuth, die Schlaraffia Baruthia, das Festival Junger Künstler und nicht zuletzt meine erweiterte Familie und „große Liebe“, die Band TransPiraten, welcher ich seit nunmehr 30 Jahren angehöre, genannt.

Es ist für meine Familie und mich keine Selbstverständlichkeit, im historischen Kern unserer wunderschönen Stadt Bayreuth, in einem der ältesten Häuser, dem Seckendorfer Burggut, gesäumt von herrlichen Gärten, der Stadtmauer, der imposanten Stadtkirche und weiteren historisch bedeutsamen Gebäuden, nicht nur leben, sondern auch arbeiten zu dürfen.

Johann „Hans“ Himml, ein enger Freund meines Großvaters Fritz Christ, welchen ich, in seiner mir gegenüber sehr großväterlichen Art noch erleben durfte, legte zusammen mit Georg Meyer im Jahre 1931 die Grundlage für das heutige Unternehmen.

Historisches Foto Himml Bestattungen

Fotoaufnahme des Himml-Gebäudes aus dem Jahr 1932

Ab 1986, nach dem Tode von Hans Himml, wurde mein Vater Heribert Christ, der bereits über viele Jahre zuvor als enger Vertrauter und Geschäftsführer für ihn tätig war, zum alleinigen Inhaber.

In meinen jungen Jahren verfolgte ich zuerst völlig andere Ziele. Der Beruf des Bestatters oder gar in den elterlichen Betrieb einzusteigen, war für mich damals unvorstellbar. Dennoch schien mein zukünftiger beruflicher Werdegang, so kommt es mir jedenfalls heute vor, einer gewissen Bestimmung zu folgen. Ich arbeitete in meiner Freizeit und in den Ferien immer häufiger im Bestattungsunternehmen meines Vaters und fand im Laufe der Zeit auch größeren Gefallen an der Profession des Bestatters.

Letztendlich führte es dazu, dass ich diesen Weg tatsächlich einschlug, mich den beruflichen Herausforderungen des Bestattungsgewerbes stellte und meine Ausbildung begann.

In die großen Schuhe meiner Vorgänger zu passen, bedeutete von den „Alten“ und von Grund auf zu lernen, sowie eigene Ideen zunächst hintenanzustellen. Zu meiner Zeit war die Ausbildung im Bestattungsgewerbe doch noch ein wenig exotisch und wollte man Etwas erreichen und Neues kennenlernen, musste man, wie bei Köchen üblich, sich einen Betrieb suchen, der gewillt war, den Sohn eines Mitbewerbers zu unterrichten. Ein Einblick in dessen Betrieb war somit unabdingbar.

So führten mich meine Lehrjahre u. a. zum heutigen BAZ „Berufsausbildungszentrum für Bestatter“ im unterfränkischen Münnerstadt sowie nach München, Frankfurt a. M. und Darmstadt. An diesen Orten eignete ich mir viel Neues an und lernte  Betriebe in einer Größe kennen, die ich aus dem Hause Himml, wo die Welt doch noch ein wenig beschaulicher erschien, nicht gewohnt war.

Mit den erfolgreichen Qualifikationen „Geprüfter Bestatter“ im Jahre 1995 gefolgt vom „Bestattermeister“ in 2002, wurde dies auch nach außen hin sichtbar und so wurde mir von meinem Vater mehr und mehr Verantwortung übertragen, die ich gerne übernahm. Ich konnte viele eigene Gedanken und Ideen einbringen, was mich in die Lage versetzte gestärkt in meine Zukunft und die des Unternehmens gehen zu können.

Die überwältigende Akzeptanz und das große Vertrauen, welches mir bereits in jungen Jahren durch trauernde Angehörige in und um Bayreuth entgegengebracht wurde, war und ist bis heute höchste Auszeichnung und Antrieb für mein Handeln.“

Zu meiner Familie:

Familie Christ

V.l.n.r.: Maximilian, Gudrun und Alexander F. Christ

Diese besteht aus meiner Frau Gudrun sowie unseren Kindern Maximilian und Felix.

Die Familie ist mein größtes Glück! Sie ist Zuflucht, Halt und Zuversicht bei allen Problemen, Wirrungen und Fehlschlägen in meinem Leben. Meine Frau und meine Kinder sind auch meine größten Bewunderer, freuen sich mit mir über jeglichen Erfolg und bestärken mich zu jeder Zeit in meinem Handeln. Gleichzeitig sind sie aber auch meine Kritiker und holen mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen, in das Hier und Jetzt zurück, wenn sie das Gefühl haben, dass ich den Blick für die wichtigen Dinge im Leben verliere. Nicht ohne Grund, sind alle Führungspositionen in meinem Unternehmen mit Familienmitgliedern besetzt, denn sie bilden das Fundament und stärken mir den Rücken.

Ohne meine Frau Gudrun, die als Prokuristin im Unternehmen vorrangig die kaufmännischen und buchhalterischen Belange von HIMML BESTATTUNGEN begleitet, wäre ich nicht an dem Punkt des Erfolges, auf den ich heute blicken darf. Hierfür kann ich ihr gar nicht genug danken.

Einen großen Erfolg konnten wir mit unserem ältesten Sohn Maximilian im Jahr 2019 feiern: 
als bayerischer Landessieger in der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft hat er herausragende Leistungen erbracht und ein Jahr später seine Weiterbildung als jüngster Thanatopraktiker Deutschlands mit Erfolg abgeschlossen.

Unser Sohn Felix drückt zurzeit noch die Schulbank, hat aber bereits signalisiert, über kurz oder lang in das Familienunternehmen einsteigen zu wollen, was wir sehr begrüßen.

Meine Familie ist stolz den Namen Christ in Verbindung mit der Marke HIMML zu tragen. Ihnen ist aber auch bewusst, welche große Verantwortung und Verpflichtung sich aus den vergangenen 90 Jahren ergibt und auch in Zukunft mit diesem Namen verbunden sein wird.“

Das Himml Haupthaus

Tradition in Reinkultur: Das Himml Haupthaus im Jahr 2021

Mein Team – „Die HIMML-Familie“:

„Es sind die Mitarbeiter und Mitglieder meines gesamten Teams, welche unsere Leistungen so einzigartig machen! Sie sind das Uhrwerk, jeder auf seine eigene besondere Art und mit seinen individuellen, speziellen Fähigkeiten. Sie sind es, die in den schwersten Stunden des Lebens, wenn der Mensch den Menschen braucht, einfühlsam, mit großer Empathie allen Trauernden und deren Angehörigen zur Seite stehen.

In einem 90-jährigen Unternehmen tätig sein zu können, bedeutet für mein Team auch große Sicherheit und Kontinuität. Dies zeigt sich auch in der langen Betriebszugehörigkeit, von über 25 Jahren bei einigen Mitarbeitern. Etwas, dass nicht nur das Team, sondern auch mich besonders stolz macht.

Die Bereitschaft sich permanent weiterzuentwickeln, ohne mit alten Traditionen zu brechen, findet an dieser Stelle große Bedeutung und zeigt sich in der hohen Dichte an Qualifizierungen im Unternehmen. Und so ist es die Himml-Familie, die uns stark macht und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt.

Als einer der ersten Ausbildungsbetriebe im Bestattungswesen in der Region sorgen wir permanent dafür, dass auch in der Zukunft hochqualifizierte Dienstleistungen für Bayreuth und den Landkreis erbracht werden können. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Auszubildenden nach ihrer Lehrzeit in ein festes Arbeitsverhältnis im eigenen Betrieb übernehmen zu können, um so die beiderseitige Zukunft zu sichern. Das große Engagement und die Treue zum Unternehmen, kann ich an dieser Stelle nicht genug würdigen.“

Himml mit Stadtkirche Bayreuth

Der Blick von der Kanzleistraße 13 auf die Stadtkirche.

Das Unternehmen:

„90 Jahre Tradition bedeuten keinesfalls Stillstand, sondern es gilt den Blick zu schärfen für das Hier und Heute und diesen auch in die Zukunft zu richten.

Die Gesellschaft, in deren Dienst mein Team und ich stehen, verändert und liberalisiert sich stetig und so müssen auch wir den veränderten Wünschen und Ansprüchen immer wieder neu gerecht werden. Auch hier setzt mein Unternehmen seit vielen Jahren auf innovative Ideen und zeitgemäßes Handeln.

Betrachtet man die vielen Aktivitäten unter der Dachmarke HIMML BESTATTUNGEN, so wird schnell klar, dass es sich hier nicht nur um ein klassisches Bestattungsunternehmen, sondern vielmehr um einen modernen, hoch professionellen Bestattungsdienstleister handelt, der allen Anforderungen in diesem Segment gerecht wird.

Dies zeigt sich zum Beispiel in der Besonderheit, dass wir mit Herrn Timothy C. Kolb (Dipl. Kommunikationswirt BAW) im Jahre 2016 einen Marketing Kommunikations-Profi mit enormer Fach- und Branchenkenntnis gewinnen konnten.

Als Leiter von HIMML VORSORGE, auch bekannt als das „1. Bayreuther Bestattungsvorsorge-Haus“ und somit Teil der HIMML-Führungsebene – entwickelt Herr Kolb seither das stetig wachsende Vorsorge-Segment Schritt für Schritt weiter. Zudem sorgen seine zielgerichteten und innovativen Marketingmaßnahmen für positive Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, wie auch für effektive Aufklärung bei diesem doch sehr anspruchsvollen und sensiblen Thembereich.

Aufgrund der hohen Innovationsbereitschaft der HIMML-Familie war es uns ein besonderes Anliegen, den wichtigen, lebensbegleitenden Bereich der Bestattungsvorsorge aus dem klassischen Bestattungsumfeld räumlich herauszulösen. Dafür wurde die Marke HIMML VORSORGE entwickelt und ein eigenes Beratungshaus, einen Steinwurf vom Stammhaus entfernt, mit speziell hierfür geschulten Mitarbeitern eröffnet. Durch diesen neuartigen Diensleistungsansatz können Interessierte seither Informationen rund um die Bestattungsvorsorge erhalten, ohne hierbei ein Bestattungsinstitut überhaupt betreten zu müssen. Wir wissen, dass die Kontaktaufnahme in Zusammenhang mit einer angedachten Bestattungsvorsorge mit Vorbehalten und auch einer gewissen Skepsis verbunden sein kann.

Durch HIMML VORSORGE haben wir eine ganz neue Möglichkeit geschaffen, die Fragen der „Lebenden“, die sich aus der Unabdingbarkeit der eigenen Endlichkeit ergeben zu beantworten und die damit verbundenen, vielseitigen Bedürfnisse und Wünsche, zu würdigen und in Form einer individuellen Bestattungsvorsorge für die Zukunft festzuschreiben.

Wir haben für Vorsorgende einen Ort der Sicherheit und einen Raum für den Austausch geschaffen, den es bisher so noch nicht gab und deshalb nicht nur in Bayern, sondern bundesweit eine Vorbildfunktion einnimmt.

Ein weiteres anspruchvolles Handlungsfeld im Unternehmen stellt der Bereich der Thanatopraxie dar. Hier ist es uns möglich, eine grundsätzliche, einwandfreie, hygienische Versorgung von Verstorbenen für verschiedene Ansprüche bzw. Anforderungen zu bieten. Dies reicht von der Versorgung zur Abschiednahme am offenen Sarg bis zur Rekonstruktion nach Gewalteinwirkung und der Vorbereitung für die grenzüberschreitende Überführungen (je nach Landesvorgabe) ins Ausland.

Auch im Bereich der Kryonik nimmt unser Unternehmen, in Zusammenarbeit mit einem der treibenden Kräfte in Deutschland, Herrn Prof. Dr. Klaus Sames, eine Sonderstellung als zurzeit einziges Kompetenzzentrum in Deutschland ein.

Die Fülle der Aufgaben, denen wir uns heute und auch in der Zukunft stellen, macht klar wofür unser Herz schlägt und wie hoch die Verpflichtung zu unserem Leitspruch: „Dienet den Lebenden, kümmert euch mit Sorgfalt um die Toten“ für uns einzustufen ist.

Mit dankbarem Blick zurück und in eine hoffnungs- und erwartungsvolle Zukunft, glücklich dieses großartige Familienunternehmen führen zu dürfen.“

Ihr Alexander F. Christ
Geprüfter Bestatter und Bestattermeister
und die gesamte HIMML-Familie

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