Selina Pöhlmann und Maximilian Christ über ihren Alltag als Bestatter mit viel Abwechslung und professioneller Begleitung von Angehörigen.
Transkription des Interviews
Moderator: So, jetzt natürlich noch mal die Frage an euch: Könntet ihr euch vorstellen, jeden Tag zur Arbeit zu gehen und dort mit Menschen zu arbeiten, die gestorben sind? Immer mehr junge Menschen beantworten diese Frage mit Ja. Wir haben ja überall Fachkräftemangel, aber gerade bei den Bestattern, da da läuft’s, da brummt’s. Deutschlandweit machen etwa 1000 Menschen aktuell die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. So viele wie noch nie. Was treibt so viele junge Menschen in diesen Beruf und was macht ein Bestatter eigentlich außer Menschen unter die Erde zu bringen? Joshua Tsakmakides schaut sich das jetzt noch mal genauer an.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Er ist Bayerns bester Bestatter seines Jahrgangs, sie ist die jüngste Bestatterin, die ich je gesehen habe. Und die beiden nehmen uns jetzt mal mit hinter die Kulissen ihres außergewöhnlichen Berufs.
Selina Pöhlmann: Hallo, ich bin die Selina Pöhlmann, bin 18 Jahre alt und lerne im Moment den Beruf Bestattungsfachkraft.
Maximilian Christ: Hallo, ich bin der Maximilian Christ, ich bin 25 Jahre alt und bin gelernte Bestattungsfachkraft und Thanatopraktiker.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Eins habe ich sofort gelernt: Dieser Beruf ist so viel mehr als ein Bürojob.
Selina Pöhlmann: Weil dieser Beruf eine gewisse Abwechslung hat. Also, du machst verschiedene Aufgaben und das ist gerade das, was ich gut finde.
Maximilian Christ: Das heißt, das Überführen der Verstorbenen, das Waschen, das Ankleiden der Verstorbenen, das Einbetten. Und dann haben wir aber natürlich auch noch die Arbeit mit den Hinterbliebenen. Die Menschen, die zu uns kommen in, ja, wohl eine der einschneidendsten und schwierigsten Situationen in ihrem Leben. Und da kommen wir eben ins Spiel und beraten, welche Optionen sie haben, welche Bestattungsform sie wählen können und unterstützen auch bei der Bürokratie, die in so einem Sterbefall eintritt.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Diese emotionale Ausnahmesituation jeden Tag. Das stelle ich mir schon heftig vor. Nimmt man das auch mal mit heim?
Selina Pöhlmann: Du darfst es halt nicht zu nah an dich ranlassen. Also du kannst verstehen, du kannst die Leute verstehen, aber du musst es am Ende des Arbeitstags wieder vergessen können.
Maximilian Christ: Es wäre falsch zu sagen, dass wir es nie mit nach Hause nehmen. Natürlich gibt es Situationen oder Fälle, die einen auch über die Arbeitszeit hinaus beschäftigen und die man wohl immer so ein bisschen für sich mit rumtragen wird. Aber wir sind in dem Moment Unterstützer für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen, und da muss man einfach, denke ich, eine professionelle und gesunde Distanz halten.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Und klar, Trauer ist die vorherrschende Emotion. Es gibt aber auch die anderen, die hellen Momente.
Maximilian Christ: Es gab schon viele Trauerfeiern, auf denen dann tatsächlich die ganze Trauergemeinde so zusammen gelacht hat, weil einfach noch mal so ein bisschen ein kleiner Lebenslauf erzählt wurde mit besonderen Erlebnissen. Ja, der Beruf ist emotional, sehr emotional, aber das heißt nicht immer, dass es negativ ist. Und ich denke, wenn man den ganzen Tag mit dem Tod und den damit verbundenen Emotionen konfrontiert ist, dann würde ich behaupten, leben wir manchmal etwas bewusster, als es vielleicht der ein oder andere tut.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Selina ist ja noch mitten in der Ausbildung, aber auch sie hat schon einige von diesen besonderen Begegnungen erlebt.
Selina Pöhlmann: Dass wirklich die Menschen zu dir hinkommen und wirklich sagen: Ja, du hast es gut gemacht. Obwohl es jetzt so ein trauriger Moment ist, aber es war richtig schön. Und da merkt man halt natürlich, dass man den Angehörigen da was recht macht, dass man den Tag vielleicht auch ein bisschen verschönert, auch wenn es ein trauriger Moment ist.
Reporter (Joshua Tsakmakides): Und um die Frage zu beantworten: Genau das sind diese Momente, wegen denen Selina und viele andere junge Menschen diesen Beruf so gerne machen.
Moderator: Dankeschön Joshua Tsakmakides. Danke an Selina und Maximilian.
Die Entwicklungen auf dem deutschen Bestattungsmarkt zeigen klare Trends – sowohl auf bundesweiter Ebene als auch mit Blick auf regionale Unterschiede.
Im Jahr 2024 wurden laut vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts insgesamt 1.002.741 Todesfälle registriert.
Rückgang der Sterbefälle in Deutschland
Das sind rund 2,48 % weniger als im Jahr 2023 (1.028.206) und markiert damit die niedrigste Sterbefallzahl seit Beginn der Corona-Pandemie. Dieser Rückgang folgt dem bereits 2023 begonnenen Trend und deutet auf eine Normalisierung nach den außergewöhnlich hohen Todeszahlen in den Jahren 2020 bis 2022 hin.
Gründe für den Rückgang sind neben dem pandemiebedingten „Nachholeffekt“ auch eine geringere Grippewelle sowie mildere Winter- und Sommermonate. Lediglich im Februar 2024 kam es durch verstärkte Atemwegserkrankungen zu einem kurzzeitigen Anstieg von rund 6 % gegenüber dem Durchschnitt der Vorjahre.
Regionale Verteilung der Todesfälle
Wie zu erwarten, entfielen die meisten Sterbefälle auf die bevölkerungsreichsten Bundesländer:
Besonders stark war der Rückgang jedoch in kleineren Stadtstaaten und neuen Bundesländern, u.a.:
Hamburg: –6,19 %
Sachsen-Anhalt: –3,99 %
Brandenburg: –3,97 %
Bestattung Statistik 2024 Sterbefälle nach Altersgruppe
Durchschnittliche Lebenserwartung
Die Lebenserwartung bei Geburt liegt laut aktueller Sterbetafel 2021/2023 bei:
Männer: 78,2 Jahre
Frauen: 83,0 Jahre
Während sich die Lebenserwartung seit dem 19. Jahrhundert mehr als verdoppelt hat, stagnieren die Zuwächse in den letzten Jahren – auch bedingt durch die pandemiebedingte Übersterblichkeit.
Regionale Unterschiede bleiben bestehen: In Baden-Württemberg liegt die Lebenserwartung am höchsten (Männer: 79,6 Jahre, Frauen: 83,9 Jahre), während sie in Sachsen-Anhalt und dem Saarland am niedrigsten ist
Entwicklung in Bayreuth und bei Himml Bestattungen
In Bayreuth sind laut dem Standesamt im Jahr 2024 1.560 Personen verstorben, dies zeigt verglichen mit den Zahlen aus dem Jahr 2023 (1.502) das sich in Bayreuth entgegen der bundesweiten Entwicklung die Anzahl an Sterbefällen gestiegen ist.
Wenn wir die Gewichtung nach Bestattungsart betrachten, ist auch in 2024 ganz klar die Feuerbestattungen mit 85 % zu 15 % Erdbestattungen die vorherrschende Form der Bestattung gewesen.
Wie auch schon im Vorjahr bleibt der Stadtfriedhof in der Erlanger Straße mit 46 % aller Beisetzung die am häufigsten gewünschte Ruhestätte.
Wir freuen uns Ihnen ein aktuelles Video aus dem Hause Himml Bestattungen präsentieren zu können.
Dieses Video bietet Einblicke in Himml Bestattungen: Inhaber Alexander F. Christ beschreibt, was Himml Bestattungen ausmacht – „Lebendige Vergangenheit, gelebte Gegenwart und geplante Zukunft“.
Dazu gibt es einen Blick in die Räumlichkeiten und die Kompetenzbereiche Bestattungen und Bestattungsvorsorge, vorgestellt von Maximilian Christ und Timothy Kolb.
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Wie viele Menschen versterben jährlich in Deutschland und steigt oder sinkt diese Zahl, wie wirkt sich die demographische Entwicklung darauf aus?
Auf diese und weiter Fragen gehen wir in diesem Beitrag ein, um Sterben und Tod in Zahlen und Fakten darzustellen.
Wie viele Menschen sind 2023 in Deutschland verstorben?
Laut Auswertung des statistischen Bundesamts, welches über jedes Ableben in Deutschland informiert wird, sind zwischen 01. Januar 2023 und dem 31. Dezember 2023 genau 1.027.916 Menschen in der Bundesrepublik Deutschland verstorben.
Das sind nach einem Bericht der Tagesschau zufolge zwar 4 Prozent weniger als noch im Vorjahr 2022. Dennoch steigen die Zahlen im Durchschnitt konstant an. Dies hängt unmittelbar mit der demographischen Entwicklung und der zunehmend älter werdenden Gesellschaft in Deutschland zusammen.
Der Rückgang 2023 begründet sich vor allem durch die höheren Sterbezahlen in den Pandemiejahren 2020 bis 2022. Seit dem Abklingen der Pandemie reduzieren sich auch die Sterbezahlen wieder.
Jährliche Sterbefälle 2018-2023
Was bedeutet die Summe von 1,02 Mio. im Jahr im Detail?
In Deutschland sind im Jahr 2022 circa 1,21% der Gesamtbevölkerung verstorben. Dies entspricht in etwa auch den Sterbezahlen in den europäischen Nachbarländern (Frankreich 0,98%, Italien 1,21%)
Durchschnittlich versterben in Deutschland täglich 2.810 Menschen, das entspricht 1,9 Menschen pro Minute.
Das Verhältnis von Erd- zu Feuerbestattungen in Deutschland liegt im Jahr 2022 bei 22 % zu 78 %. Das zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich für eine Feuerbestattung entscheidet. Dies kann von Region zu Region auch stark variieren, in ländlicheren und überwiegend katholisch geprägten Regionen ist die Erdbestattung noch stärker vertreten als in urbanen Ballungszentren. Die allgemeine Entwicklung hin zur Feuerbestattung ist jedoch klar zu erkennen.
Bestattungsarten 2022: Feuerbestattung 78% vs Erdbestattung 22%
Kirchenaustritte auch bei Beerdigungen spürbar
Die steigende Anzahl an Kirchenaustritten zeigt sich auch in den Zahlen von Trauerfeiern, mit religiöser Ausgestaltung. Laut Statista wurden im Jahr 2021 nur noch knapp 48,2 % aller Beerdigungen mit religiösem Ritus (katholisch sowie evangelisch) durchgeführt. In Zahlen sind das 483.728; im Vergleich dazu waren es im Jahr 2000 noch fast 600.000.
Wie stellt sich dies bei Himml Bestattungen im bayrischen Bayreuth dar?
Im Jahr 2023 haben wir ein Verhältnis von 24 % Erdbestattungen zu 76 % Feuerbestattungen betreut. Dies zeigt, dass auch in unserer Region die Feuerbestattung ganz klar die vorherrschende Bestattungsform ist.
Eine Kremation ermöglicht eine Anzahl verschiedener Bestattungsformen, zwischen denen die Hinterbliebenen wählen können.
Unter anderem sind naturnahe Bestattungen, wie etwa Friedwaldbestattungen oder Seebestattungen, eine Option. Vor allem bei diesen Bestattungsformen haben wir im Jahr 2023 eine Steigerung von 19 % zum Vorjahr.
Hieran lässt sich erkennen, dass der gesellschaftliche Gedanke von Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zunehmend auch Einfluss auf unsere Bestattungskultur nimmt.
Bevor die Kremation durchgeführt wird, kann selbstverständlich auch eine Trauerfeier mit Sarg durchgeführt werden. Dies hat oft einen positiven Aspekt auf die psychologische Komponente der Trauerbewältigung, da ein Sarg den Tod greifbarer darstellt als die Abstraktion einer Urne. Solche Trauerfeiern im Vorfeld der Feuerbestattung wurden bei ca. 14 % aller durch Himml Bestattungen im Jahr 2023 durchgeführten Kremationen umgesetzt.
Statistik zu Bestattungen auf Bayreuther Friedhöfen
In Bezug auf die Nutzung von Friedhöfen im Stadtgebiet Bayreuth, ergibt sich für die durch Himml Bestattungen durchgeführten Beisetzungen für das Jahr 2023 folgende Aufteilung:
Auf dem Stadtfriedhof Bayreuth in der Erlanger Straße, welcher sich in der Trägerschaft der Evangelischen Gesamtkirchenverwaltung befindet, wurden 29% aller Bestattungen durchgeführt.
Die übrigen 50% der Beisetzungen verteilen sich auf die übrigen beiden Bayreuther Friedhöfe, welche sich ebenfalls in der Trägerschaft der Evangelischen Gesamtkirchenverwaltung befinden, nämlich St. Georgen und St. Johannis sowie auf auswärtige Friedhöfe.
Unter einer Totenmaske versteht man im Allgemeinen eine Maske, welche das Gesicht einer verstorbenen Person darstellt. Sie ist ein Erinnerungsstück und dient dem Andenken an den Verstorbenen. Dies war bereits in der Antike ein Beweggrund, der zur Entstehung von Totenmasken führte.
Bedeutung für die Trauerbewältigung
Die Maske ist ein individuelles und sehr persönliches Erinnerungsstück, welches das Gefühl vermittelt, dem Verstorbenen nahe zu sein und die Trauerarbeit für die Hinterbliebenen erleichtern kann. Sie ist plastischer als ein Bild und durch die Möglichkeit sie zu berühren, die Gesichtszüge des Verstorbenen nachzufahren, auch haptisch erfahrbar.
Totenmasken zeigen das Abbild mit geschlossenen Augen, die einen ruhigen, friedlichen Schlaf suggerieren. Es ist für die Hinterbliebenen ein Trost zu sehen, dass der geliebte Mensch seinen Frieden gefunden hat.
Wie bei der Diamantbestattung verbleibt mit der Maske ein Teil des geliebten Menschen nah bei den Angehörigen.
Zur Historie der Totenmaske
Die Geschichte der ältesten, bekannten Totenmasken geht viele Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. In der Historie gibt es einige sehr alte, kunstvoll hergestellt und kostbare Exemplare deren Materialien und Herstellungen sich je nach Epoche unterscheiden.
Antike Totenmasken
Aus einigen antiken Hochkulturen sind Totenmasken erhalten oder Überlieferungen darüber bekannt. Dies zeigt, dass die Praxis, Totenmasken anzufertigen, eine lange Geschichte hat. Besonders bekannt sind Totenmasken aus dem alten Ägypten, dort wurden für hochgestellte Personen wie Pharaonen nach der Mumifizierung Totenmasken angefertigt, meist aus Gold, das für Reichtum und Ewigkeit steht.
In der Antike waren sie oft Grabbeigaben und wurden Herrschern beigelegt. Eine der wohl bekanntesten Totenmaske ist die des Pharaos Tutanchamun, welche im ägyptischen Museum in Kairo ausgestellt wird. Aber nicht nur im alten Ägypten gab es Totenmasken, auch aus der römischen und griechischen Hochkultur sowie aus der präkolumbianischen Ära haben Exemplare die Zeit überdauert.
Diese Masken sind nicht immer durch Gesichtsabdrücke entstanden, viele von ihnen wurden von Künstlern frei gestaltet und haben nur gewisse Ähnlichkeiten mit den authentischen Gesichtszügen.
Mittelalter
Wie mit vielen in der Antike ausgeprägten kulturellen Aspekten verlor auch die Totenmaske im Mittelalter an Bedeutung und es ist heute wenig über die Nutzung und Herstellung solcher bekannt. Erst in der Renaissance gewannen die Masken wieder an Bedeutung.
Totenmasken in der Renaissance
Während der Renaissance erlebte Europa eine Wiederbelebung des Interesses an der Antike, was zu einem erneuten Interesse an alten Traditionen und Praktiken führte, darunter auch Totenmasken. Diese wurden als Mittel zur Bewahrung des Andenkens an bedeutende Persönlichkeiten und als Ausdruck des Respekts für die Verstorbenen betrachtet.
Während der Renaissance waren Totenmasken nicht nur Gegenstand kultureller Praktiken, sondern wurden auch von Künstlern für verschiedene Zwecke genutzt. Einige Künstler verwendeten Totenmasken als Vorlage für Porträts oder Skulpturen, um ein realistisches Abbild des Verstorbenen zu schaffen.
Gefertigt wurden die Totenmasken aus Materialien wie Gips, Wachs oder Bronze, in Abhängigkeit von den verfügbaren Ressourcen und den Vorlieben des Auftraggebers. Die Herstellung solcher Masken erforderte handwerkliches Geschick und wurde oft von spezialisierten Handwerkern oder Künstlern durchgeführt.
18. und 19. Jahrhundert
In dieser Zeit war die Totenmaske vor allem im Bereich der Medizin und Anthropologie für wissenschaftliche Zwecke verbreitet. Sie wurden verwendet, um die physiologischen Merkmale des Menschen zu studieren, um Gesichtsrekonstruktionen von historischen Persönlichkeiten zu erstellen oder um Krankheiten und genetische Merkmale zu untersuchen.
In vielen Museen, wie zum Beispiel dem Museum für Sepulkralkultur, findet man zahlreiche, geschichtsträchtige Original-Abdrücke von Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte, Luise von Preußen und Ludwig van Beethoven oder das berühmte Abbild der Unbekannten aus der Seine. Sie überdauerten die Zeit und dienen bis heute als Erinnerung.
Wie wird eine Totenmaske hergestellt?
Totenmasken werden nach dem Tod eines Menschen angefertigt. Das Gesicht des Verstorbenen wird mit einem Abformmaterial bedeckt, um die Form zu erfassen. Diese Abformung wird dann als Negativ benutzt, um die endgültige Maske zu formen. Die Entscheidungen, aus welchem Material die endgültige Totenmaske gefertigt wird, bleiben den Hinterbliebenen des Verstorbenen überlassen.
Materialien
In der Regel wird die Maske aus Gips, Bronze oder Kunststoff hergestellt, Goldmasken wie in der Antike sind heutzutage nicht mehr üblich. Jedes Material hat hierbei eigene Vorzüge neben dem individuellen, persönlichen Geschmack.
Gips: Die Ausarbeitung in Gips ist die schnellste Herstellung und nimmt in der Regel etwa zwei bis drei Wochen Zeit in Anspruch.
Bronze: Das Material lässt die Totenmaske sehr edel erscheinen, die Herstellung mit diesem hochwertigen Material, benötigt in der Regel aber eine deutlich längere Herstellungszeit.
Kunststoff: Masken aus diesem Werkstoff können individuell angepasst und zum Beispiel durch die Farbgebung des Hauttons an authentische Gesicht angepasst werden. Dadurch wirken sie besonders lebensecht.
Traditionelle Herstellung
Bis vor wenigen Jahren wurden Totenmasken ausschließlich mit einem traditionellen Abformverfahren aus Gips hergestellt. Bei diesem geht man in mehreren Schritten vor.
nach dem Eintritt des Todes, wird eine fettende Creme in die Haut einmassiert. Sie verhindert, das Zurückbleiben von Haaren im Gips
im Anschluss werden mehrere Lagen Gips auf das Gesicht gestrichen, um nach dem Aushärten des Materials die Negativform zu erhalten
mit großer Vorsicht wird die getrocknete Hohlform vom Gesicht des Verstorbenen abgenommen um im nächsten Schritt mit Gips oder einem anderen Material ausgegossen zu werden
nach der Aushärtung des gewählten Materials, muss die Negativform zerstört werden um den nun einzigartigen Abdruck zu lösen. Dieser Schritt macht die Totenmaske zu einem Unikat
Moderne Herstellung
Die heutigen, modernen Verfahren unterscheiden sich nicht sehr von der traditionellen Vorgehensweise. Neben Gips findet auch Alginat oder ein spezielles Silikon seine Verwendung. Der größte Unterschied liegt in der Tatsache, dass die Negativform nicht zerstört wird, sondern erhalten bleibt. Dadurch kann das Erinnerungsstück auf Wunsch reproduziert werden, da der Abdruck mehrfach gegossen werden kann.
Obwohl die Herstellung von Totenmasken heutzutage weniger verbreitet ist, gibt es immer noch die Möglichkeit hierzu. In Kunst und Kultur finden Totenmasken immer noch Anklang. Auch wir bei Himml Bestattungen können Sie, als vollumfänglicher Dienstleister gerne über die Möglichkeiten und Kosten für die Anfertigung von Totenmasken aufklären.
Als Bestattungsunternehmen gehört es zu unserer wichtigsten Aufgabe, Betroffene in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens zu unterstützen – dem Verlust eines geliebten Menschen. In dieser Zeit der Trauer und des Schmerzes stehen viele – ganz gleich ob Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder – vor der Herausforderung, angemessene Worte des Trostes und der Anteilnahme zu finden, um ihre Gefühle gegenüber den Hinterbliebenen auszudrücken.
Um in solchen Momenten Unterstützung zu bieten, haben wir von Himml Bestattungen ein nützliches Online-Tool entwickelt: Unseren Ki-gestützten Kondolenzschreiben-Generator.
Warum ein Kondolenzschreiben-Generator?
Der Verlust eines Menschen bringt oft nicht nur Trauer, sondern auch den Druck mit sich, kurzfristig die richtigen Worte finden zu müssen, um Mitgefühl auszudrücken. Nicht jeder ist in der Lage, in solchen Momenten die passenden Formulierungen zu finden, was völlig normal ist. Genau hier setzt der Kondolenzschreiben-Generator an und bietet den Nutzern wichtige Entlastungen:
Zeitersparnis in der Trauerphase In Zeiten der Trauer ist jede Minute kostbar. Der Kondolenzschreiben-Generator ermöglicht es, schnell und unkompliziert mit wenigen Klicks ein persönliches und einfühlsames Kondolenzschreiben zu erstellen. Dies ermöglicht es den Verfassern, sich auf ihre Gefühle zu konzentrieren, anstatt sich Gedanken über die richtige Wortwahl machen zu müssen.
Formulierungshilfe für Unsichere Nicht jeder fühlt sich wohl dabei, emotionale Worte zu formulieren. Unser Kondolenzschreiben-Generator ermöglicht eine Vielfalt an einfühlsamen Formulierungen und hilft so denen, die sich überfordert fühlen, ihre Gedanken angemessen auszudrücken. Dies fördert den Ausdruck von Empathie und Verbundenheit. Entscheidend bei einem Kondolenzschreiben ist unserer Ansicht nach nicht der Formulierungsweg, sondern ein authentisches Ergebnis, welches das ausdrückt, was der Verfasser den Angehörigen gegenüber kommunizieren möchte.
Respektvolle Individualität Trotz der Verwendung eines Generators bleibt selbstverständlich die Möglichkeit, das Kondolenzschreiben individuell anzupassen, erhalten. Unser Tool dient lediglich als Ausgangspunkt und Inspiration. Jeder kann seine persönlichen Gedanken und Erinnerungen einfließen lassen, um dem Schreiben dadurch die entscheidende persönliche Note zu verleihen.
Wir von Himml Bestattungen arbeiten jeden Tag daran, Menschen in schwierigen Zeiten bestmöglich beizustehen. Mit dem Kondolenzschreiben-Generator möchten wir einen Beitrag dazu leisten, diesen Prozess für Kondolierende etwas leichter zu gestalten.
Es liegt uns am Herzen, dass Menschen in solchen Momenten die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Trauernde sollen sich auf ihre Emotionen konzentrieren können, ohne sich über die passenden Worte Gedanken machen zu müssen.
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Mit großer Freude und Stolz stellen wir Ihnen heute unsere neue Website vor – ein virtueller Ort, der Angehörigen in Zeiten der Trauer Trost spenden und bei allen Fragen und Anliegen rund um den Tod eines geliebten Menschen Hilfestellung leisten soll.
Unsere Vision:
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Bei unseren Dienstleistungen geht es nicht nur um die reine Betreuung eines Trauerfalles oder die Umsetzung einer Bestattungsvorsorge, sondern um die aufrichtige Unterstützung von Menschen in einer der schwersten Phasen des Lebens.
Was erwartet Sie auf unserer neuen Website?
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Wir hoffen, dass unsere Internetpräsenz Trauernden in schwierigen Zeiten Halt und Unterstützung bieten kann.
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In diesem Portal soll Trauer lebendig gestaltet werden. Es geht um eine Gesellschaftsförderung, in der die Trauer und der Tod als ganz normaler Teil des Lebens akzeptiert und auch gelebt werden.
Ob per Telefon oder auch Online-Chat – hier finden Trauernde schnell einen verständnisvollen Menschen, dabei hilft zu verstehen, dass niemand mit seinem Schmerz alleine sein muss.
VEID – Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V.
Auf dieser Website finden betroffene Familien begleitende Angebote nach dem Tod eines Kindes. Das deutschlandweite Netzwerk arbeitet nach den Leitlinien des Bundesverbandes zur Trauerbegleitung verwaister Eltern.
Wer viel zu früh seinen Lebensmenschen verloren hat, findet in dieser Community Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann. Darüberhinaus gibt weitere hilfreiche Angebote.
Der Suizid eines geliebten Menschen bedeutet einen Schicksalsschlag auf den niemand vorbereitet sein kann. AGUS e.V. bietet vielschichtige Hilfestellung an, unabhängig davon, wie lange ein Suizid zurückliegt.
Wer Opfer von Kriminalität oder Gewalt geworden ist, kann sich an den Eingetragenen Verein Weisser Ring wenden. Neben telefonischer und Onlineberatung, bietet der Weisse Ring auch konkrete Hilfe vor Ort an.
Mors Certra, hora incerta – der Tod ist gewiss, die Stunde ist ungewiss – eine kleine Reise durch die Bestattungskultur.
Die Antike
Schon in frühester Zeit entwickelte sich der Totenkult in den verschiedenen Religionen und Kulturen unterschiedlich. Die Ägypter, Parsen oder Römer sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Die ägyptische Hochkultur erstreckte sich über den Zeitraum von 4000 v. Chr. – 300 v. Chr.
Besonders ausgeprägt war der Totenkult bei den alten Ägyptern. Reiche Funde machten Forscher im Niltal und in den Pyramiden. Künstlerisch gestaltete Totenschreine und Grabbeigaben dokumentieren das Ausmaß der Verehrung für die Verstorbenen. Dies zeigt, wie intensiv sich die Menschen mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt haben.
Die Parsische Hochkultur: 10. Jahrhundert
Im Gegensatz zum ägyptischen Totenbrauchtum taucht im parsischen Totenkult die Vorstellung der rituellen Verunreinigung auf. Die Parsen sind die Nachfahren der Perser, die als Anhänger Zarathustras den arabischen Islam nicht annehmen wollten und im 10. Jahrhundert nach Indien ausgewandert sind. Die Zahl der heute im Gebiet von Bombay angesiedelten Parsen ist auf weniger als 100.000 zurückgegangen.
Als Verunreinigung galt die Berührung mit dem Leichnam, die nur durch umfangreiche Waschungen aufzuheben war. Bestattungsplatz war der so genannte Dakhmah (Turme des Schweigens), eine Art Leichenturm, der weit außerhalb der Stadt lag. Auf einem hohen zylindrischen Gebäude wurden die Toten unbekleidet auf dem Dach niedergelegt und so den Geiern und sonstigen aasfressenden Tieren ausgesetzt. Erst nach vollständiger Skelettierung wurden die Gebeine im Untergeschoss des Leichenturmes verwahrt. Ähnliche Sitten und Gebräuche findet man auch bei den indigenen Völkern in Nordamerika.
Germanische Bestattungskultur: 50 v. Chr.
In der Frühzeit herrschten Feuerbestattungen vor. Die häufigste Grabart waren Urnengräber, wobei die verbrannten Überreste des Toten in einen Topf oder einen anderen Behälter eingesammelt und in einer kleinen Grube begraben wurden. Oder die ganzen Überreste des Scheiterhaufens wurden samt Grabbeigaben mit Erde bedeckt (Brandgrubengrab). Aus dem südlichen Skandinavien sind auch Körperbestattungen überliefert, so zum Beispiel die Wikinger, welche sich teils mit ihren Booten haben bestatten lassen. Der Glaube an eine Reise, oder einen Übertritt in ein Reich des Jenseits wie zum Beispiel Walhalla standen im Zentrum des Glaubens.
Römische Hochkultur: 753 v. Chr. – 285 n. Chr.
Der letzte Hauch des Sterbenden wurde durch einen nahestehenden Verwandten aufgefangen, dann wurden dem Toten die Augen geschlossen und der eingetretene Tod festgestellt, indem man den Toten mehrmals bei seinem Namen rief (conclamatio). Danach wusch und parfümierte man ihn und bekleidete ihn mit der Toga. Nach der Herrichtung des Verstorbenen stellte man ihn im Atrium des Hauses auf einem Paradebett zur Schau, die Füße gegen die Eingangstür gerichtet. Diese Aufbahrung dauerte drei bis sieben Tage.
Die Bestattung fand zwischen dem zweiten und dem achten Tag nach dem Tode statt. Der in seinem Sarg (capulum) oder auf einer Leihbahre (sandapila) liegende Tote wurde am Begräbnistag auf einer einfachen Bahre von den vespillones (Leichenträger/ Leichenräuber) zur Begräbnisstätte außerhalb der Stadt getragen. Verwandte und Freunde begleiteten ihn.
Frühes Mittelalter: 6.- 11. Jahrhundert
Jedoch ging diese Bestattungskulturen mit dem Niedergang der Antike und der danach einsetzenden Völkerwanderung vorerst gänzlich verloren, um sich dann ab dem 9. Jahrhundert mit der Entstehung der neuen europäischen Kultur des frühen Mittelalters langsam wieder neu zu entwickeln.
Die Bestattung der Toten hatte dann im Mittelalter eine sehr kirchliche Prägung. Sie erfolgte meist noch am Tag des Todes und unter gewissen Formalitäten, die dem Stand des Verstorbenen entsprechend sehr unterschiedlich waren: Gewöhnliche Menschen wurden ohne Sarg auf einem Brett liegend bestattet und in den Kleidern, in denen sie gestorben waren, der Erde übergeben.
Vornehmere Menschen wurden im Sarg beigesetzt, der bis ins 14. Jahrhundert auch aus Stein bestand. Der Tote wurde von seinen Angehörigen zu Grabe getragen. An der Beerdigung beteiligt war oft eine der zahlreichen Bruderschaften, die für diesen Zweck gegründet wurden. Diese waren einfache Zweckgemeinschaften von Männern, die gegenseitig die Beerdigungen der jeweils anderen „Brüder“ besuchten. Als weibliches Gegenstück zu den Bruderschaften gab es eine Reihe von Klageschwestern.
Siebte Werk der Barmherzigkeit: 12. Jahrhundert
Im Mittelalter wurde den sechs Werken der Barmherzigkeit ein siebtes hinzugefügt, nämlich das Totenbegraben – auch wenn die Bestattungskultur vorher schon ausgebildet war, bekräftigte das siebte und letzte Werk der Barmherzigkeit eine Grundpflicht des Christen. Es wurde als christlich-humanitäre Pflicht empfunden, einen Verstorbenen der Erde zurückzugeben, den Kreislauf des Lebens zu vollenden: „Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“ (Altes Testament, Genesis 3,19)
Mos teutonicus (der germanische Gebrauch) und Herzbestattung: 12.-14. Jahrhundert
Das Verfahren des „mos teutonicus“ kam bei einigen hochgestellten Personen zur Anwendung, die fern von dem für ihre Grabstätte bestimmten Ort gestorben waren, und sollte es ermöglichen, die Gebeine an ihren Bestimmungsort zu überführen, ohne dass während der Reise noch Verwesung eintreten konnte.
Insbesondere während der Kreuzzüge versuchte man, die Leichname gefallener Ritter möglichst mit allen Ehren beizusetzen. Wenn die Kreuzfahrer in ihre Heimat zurückkehrten, wurden besonders hochgestellte Tote oft exhumiert, um ihre Überreste in die Heimat zurückzubringen. Bei Königsleichen wurde vor der Überführung ein Verfahren zur Haltbarmachung angewendet, das darin bestand, die Leiche „zu pökeln und kräftig auszukochen, um das Fleisch von den Knochen zu trennen“. Danach wurden die Knochen unter Bewachung in die Heimat überführt und dort erneut mit Gebeten bestattet.
Diese Art der Bestattung wurde durch praktische Gründe erzwungen, da es oftmals unmöglich war, einen Leichnam intakt an einen weiter entfernten Bestattungsort zu überführen. Die inneren Organe wurden an besonderen Orten, zum Beispiel im Hof einer Kapelle, beerdigt. Der Aufbewahrung und Unversehrtheit der Knochen wurde bis ins Spätmittelalter große Bedeutung beigemessen, da nach christlichem Glauben zum Jüngsten Gericht die Gebeine der Verstorbenen mit auferstehen würden. Im Mittelalter war dazu die Vorstellung weit verbreitet, dass die Gebeine dazu vollständig erhalten sein müssten.
Mit der am 18. Februar 1300 veröffentlichten Bulle Detestande feritatis verfügte Papst Bonifatius VIII. ein kirchliches Verbot, Leichname für Zwecke der Bestattung zu zerteilen oder zu kochen, da er dies als „Missbrauch“ ansah. Das Verfahren blieb jedoch auch in der Folgezeit bei Feld- und Kriegszügen noch längere Zeit in Gebrauch, da man Wert darauf legte, die sterblichen Überreste der Vornehmen dort zu haben, wo man sich angemessen darum kümmern konnte. Schließlich begünstigte das päpstliche Verbot des mos teutonicus die Suche nach geeigneten Verfahren zur wenigstens übergangsweisen Konservierung von Leichen. Die getrennte Herzbestattung nahm dabei institutionelle Formen an, die besonders bei den katholischen Herrscherhäusern bis in die Neuzeit weiterlebte.
Beispiel: Der Sarkophag Ludwigs II. befindet sich in der Gruft der Wittelsbacher in der Michaelskirche, während die Urne mit seinem Herzen – der Familientradition gemäß – am 16. August 1886 in die Gnadenkapelle in Altötting gebracht wurde.
Beginen und Totenfürsorge: 14.-15. Jahrhundert
In erster Linie versorgten die Beginen (fromme Ordensfrauen mit Ursprung im belgisch-flämischen Raum) Kranke und Sterbende und begleiteten diese auch spirituell mit Trost und Pflege in den letzten Stunden ihres Lebens – der Beistand in der Sterbestunde war ebenso wichtig wie die anschließende leibliche Sorge um den Toten.
Der zuständige Priester oder Ordenspriester erteilte dem Sterbenden die Letzten Sakramente – eine der Aufgaben, die die Beginen nicht übernehmen durften. Nach dem Tod wuschen die Beginen den Leichnam, nähten ihn in ein Leintuch und legten ihn in den Sarg.
Auswirkung der Reformation: 16.-18. Jahrhundert
Im Protestantismus wurde das Heil der Verstorbenen allein Gott überantwortet. Das Fegefeuer wurde verworfen und somit verlor auch die tätige Fürbitte der Lebenden für die Verstorbenen und die Nähe zum Heiligen ihre Bedeutung. Dies konnte nicht ohne Folgen im Bestattungsbrauch bleiben. Durch die Reformation mit ihrer Ablehnung der postumen Fürbitte war der Weg zu einer Trennung von Kirche und Begräbnisplatz frei geworden. Luther selbst schrieb 1527:
Dennoch kann hier keineswegs von einem massenhaften Phänomen gesprochen werden. Die meisten der neuen Friedhöfe trugen zu Recht den abwertenden Namen Gottes-„Acker“. Planlos, zum Teil verwahrlost, lagen sie vor den Städten, was im Kontext des 30jährigen Krieges nicht unbedingt verwunderlich war. Die wohlhabenden städtischen Familien lehnten auf viele Jahrzehnte hinaus die außerstädtischen Friedhöfe ab und beharrten auf ihren traditionellen Kirchengräbern.
Im laufe dieser Jahrhunderte entstehen die ersten Vorgänger Berufungen des heutigen Bestatters. Wie Totengräber, Leichenfrauen, Totenfrau oder Leichenwäscherinnen. Im Laufe dieser Entwicklungen entfernten sich Kirche und Familie von ihrer bisher zentralen Rolle der Bestattung und Totenfürsorge. Die Erdbestattung war nach wie vor die gängigste Bestattungsform.
Beginn der Bestattungsdienstleistung und Professionalisierung des Gewerkes: 19. Jahrhundert
Der Beruf des Bestatters entwickelte sich im 19. Jahrhundert mit dem Profil, wie wir es heute kennen. Eine datierbare, genaue „Geburtsstunde“ gibt es nicht, dafür ist die Entwicklung dieses Berufsbildes zu komplex. Zu den Wegbereitern des Bestattungsgewerbes zählten vor allem die Kommunalisierung der Bestattung im frühen 19. Jahrhundert, die Hygiene-Bewegung sowie die Einführung der Gewerbefreiheit nach französischem Vorbild: ab 1810 zunächst in Preußen, 1869 im Norddeutschen Bund und ab 1871 im deutschen Reichsgebiet. Diese Entwicklung eines Gewerbes bzw. Berufes bündelte zunehmend verschiedene Berufszweige.
Moderne Bestattungskultur
Heute ist der Bestatter der moderne „Spezialist des Todes“ der nahezu fast alles erledigt, was zu einer Bestattung gehört. Der Imagewandel reicht von der „unehrlichen“ Randfigur des Totengräbers der mittelalterlichen Gesellschaft hin zum geachteten Dienstleister des 21. Jahrhunderts, der dem Verstorbenen ein würdiges Begräbnis sichert.
Der Bestatter ist Bewahrer unserer über 1000-jährigen mitteleuropäischen Bestattungskultur und damit ein unverzichtbarer Teil unserer abendländischen Kultur überhaupt.
Der Wandel unserer Bestattungskultur schreitet auch in der Neuzeit stetig voran. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich beispielsweiße die gängigste Bestattungsform von der Erd- zur Feuerbestattung gewandelt. Durch z.B. dezentralerer Familienbünde wird auch ein Wunsch nach neuen Formen der Beisetzung bzw. der Gräber selbst laut. Sogenannte Sammelgrabstätten, anonyme Grabanlagen oder pflegefreie Grabanlagen prägen nun immer mehr die Gestaltung unserer Friedhöfe.
Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss als Bestattungsfachkraft
Das Thema „Ausbildung“ hat im Hause HIMML BESTATTUNGEN seit jeher Tradition. In diesem Jahr konnte unser Mitarbeiter Leonard Kroll seine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft mit Erfolg abschließen.
Zur bestandenen Ausbildung gratulieren wir ihm im Namen des gesamten Unternehmens sehr herzlich!
Die Ausbildung von Leonard erfolgte im dualen System, mit Berufsschule in Bad Kissingen und weiteren Lehrveranstaltungen im Bundesbildungszentrum in Münnerstadt.
Vermittelt wurden alle Tätigkeiten des Bestatters, angefangen bei der hygienischen Versorgung Verstorbener über das Ausheben und Schließen von Gräbern, sowie der Organisation von Bestattungsfeiern, bis hin zur Beratung und Begleitung trauernder Angehöriger.
„Ich blicke mit viel Freude und Stolz auf meine dreijährige Ausbildung zurück. Diese sichert einen Qualitätsstandard in unserer Branche und ich kann sie jedem empfehlen, der als Bestatter tätig werden möchte“, so Leonard in Rückblick auf seine Ausbildungszeit.
Anlässlich des 90-jährigen Firmenjubiläums von HIMML BESTATTUNGEN war es der Geschäftsleitung ein wichtiges Anliegen, die partnerschaftliche und über viele Jahre gewachsene Zusammenarbeit in der Region zu würdigen.
Als Zeichen dieser Dankbarkeit überreichten Firmeninhaber Alexander F. Christ und sein Sohn Maximilian T. Christ ihre Sachspenden in Form von verschiedenen Ruhebänken an Kirchengemeinden in Mistelgau, Gesees, Eckersdorf, Bad Berneck, Weidenberg und Goldkronach.
Hergestellt in der Förderstätte Himmelkron
Um auch in Bezug auf die Produktion der Ruhebänke regional verbunden zu bleiben, wurden diese im Auftrag von HIMML BESTATTUNGEN durch die „Werkstatt und Förderstätte Himmelkron“ hergestellt.
„Wir hoffen durch unsere Spende Friedhofsbesuchern eine zusätzliche Möglichkeit des Ausruhens und Verweilens geschaffen zu haben.“, so Firmeninhaber Alexander F. Christ.
Friedhöfe sind fester Bestandteil unseres Glaubens, unserer Kultur und haben eine sehr lange Geschichte. Als Bestattungsdienstleister mit 90-jähriger Tradition nehmen wir – HIMML BESTATTUNGEN – am “Tag des Friedhofs” teil und bieten hierbei Interessierten einen Überblick unseres Dienstleistungsspektrums, wie auch unser handwerkliches Können. Hierbei stehen wir Besuchern sehr gerne persönlich Rede und Antwort, die Fragen rund um die Themen Bestattungsvorsorge und Bestattung haben! Zudem bietet der “Tag des Friedhofs” – neben einem Rundgang sowie einer historischen Führung über den Stadtfriedhof – auch verschiedene interessante Vorträge.Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Folder “Tag des Friedhofs”, den Sie auf dieser Seite herunterladen können. Wir freuen uns auf Sie!Ihr Team von HIMML BESTATTUNGEN und HIMML VORSORGE
Interview zum Firmenjubiläum von HIMML BESTATTUNGEN.
Das Interview auf Radio Mainwelle
Anlässlich des 90-jährigen Firmenjubiläums hatte Radio Mainwelle zum Interview geladen. Hierbei ging es nicht nur um das Unternehmen HIMML BESTATTUNGEN, sondern auch um die Galionsfigur dahinter – Alexander Christ – wie auch seine ganze Familie.
Das Gespräch zwischen Christian Höreth und Alexander Christ eröffnete viele persönliche Einblicke in das Leben des Unternehmers, Familienvaters und auch Musikers.
Interview Zeit Marker:
Minute 0:55 Wie Alexander zu dieser Tätigkeit gekommen ist.
Minute 4:05 Seine persönliche Einstellung zum Tod.
Minute 8:00 Ein ganz spezieller Transpiraten Song für einen ganz besonderen Menschen.
Minute 16:07 Kurioses bei Trauerfeiern.
Minute 17:45 Gudrun Christ spricht über ihren Ehemann und das Unternehmen.
Minute 21:09 Besonders bewegende Momente für Alexander Christ.
Minute 25:04 Die Transpiraten mit „Lass es mich wissen“.
Minute 32:30 Maximilian Christ über seinen Vater und das Unternehmen.
Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen – der Grundstein unserer Tradition!
Firmeninhaber Alexander F. Christ reflektiert über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: „Was bedeuten diese 90 Jahre für meine Familie, mein Team und für mich ganz persönlich?“
„Zunächst zu meiner Person:
Als „Bayreuther Kind“, Jahrgang 1973, der sich nicht nur seiner Stadt verbunden fühlt, sondern auch mit der Region, vor allem mit dem „Culmberg“, auf dem ich eine wundervolle und unbeschwerte Kindheit verbracht habe, bedeuten diese 90 Jahre Alles: Das was ich mache, warum ich es tue und wer ich heute bin.
Die Zeit hat mir vor Augen geführt, wie einzigartig und schön unsere Stadt sowie die Region ist und man darf sich glücklich schätzen, hier vergangenen Spuren zu folgen, aber auch seine eigenen zu hinterlassen, vor allem, weil ich auf das große unternehmerische Geschick meiner Vorgänger bauen konnte.
Die Verbundenheit mit dieser Stadt und der Umgebung zeigt sich gerade auch durch eine Vielzahl von Zugehörigkeiten. Hier seien stellvertretend die Abiturienten- und Absolventen-Vereinigung Absolvia Bayreuth, die Schlaraffia Baruthia, das Festival Junger Künstler und nicht zuletzt meine erweiterte Familie und „große Liebe“, die Band TransPiraten, welcher ich seit nunmehr 30 Jahren angehöre, genannt.
Es ist für meine Familie und mich keine Selbstverständlichkeit, im historischen Kern unserer wunderschönen Stadt Bayreuth, in einem der ältesten Häuser, dem Seckendorfer Burggut, gesäumt von herrlichen Gärten, der Stadtmauer, der imposanten Stadtkirche und weiteren historisch bedeutsamen Gebäuden, nicht nur leben, sondern auch arbeiten zu dürfen.
Johann „Hans“ Himml, ein enger Freund meines Großvaters Fritz Christ, welchen ich, in seiner mir gegenüber sehr großväterlichen Art noch erleben durfte, legte zusammen mit Georg Meyer im Jahre 1931 die Grundlage für das heutige Unternehmen.
Fotoaufnahme des Himml-Gebäudes aus dem Jahr 1932
Ab 1986, nach dem Tode von Hans Himml, wurde mein Vater Heribert Christ, der bereits über viele Jahre zuvor als enger Vertrauter und Geschäftsführer für ihn tätig war, zum alleinigen Inhaber.
In meinen jungen Jahren verfolgte ich zuerst völlig andere Ziele. Der Beruf des Bestatters oder gar in den elterlichen Betrieb einzusteigen, war für mich damals unvorstellbar. Dennoch schien mein zukünftiger beruflicher Werdegang, so kommt es mir jedenfalls heute vor, einer gewissen Bestimmung zu folgen. Ich arbeitete in meiner Freizeit und in den Ferien immer häufiger im Bestattungsunternehmen meines Vaters und fand im Laufe der Zeit auch größeren Gefallen an der Profession des Bestatters.
Letztendlich führte es dazu, dass ich diesen Weg tatsächlich einschlug, mich den beruflichen Herausforderungen des Bestattungsgewerbes stellte und meine Ausbildung begann.
In die großen Schuhe meiner Vorgänger zu passen, bedeutete von den „Alten“ und von Grund auf zu lernen, sowie eigene Ideen zunächst hintenanzustellen. Zu meiner Zeit war die Ausbildung im Bestattungsgewerbe doch noch ein wenig exotisch und wollte man Etwas erreichen und Neues kennenlernen, musste man, wie bei Köchen üblich, sich einen Betrieb suchen, der gewillt war, den Sohn eines Mitbewerbers zu unterrichten. Ein Einblick in dessen Betrieb war somit unabdingbar.
So führten mich meine Lehrjahre u. a. zum heutigen BAZ „Berufsausbildungszentrum für Bestatter“ im unterfränkischen Münnerstadt sowie nach München, Frankfurt a. M. und Darmstadt. An diesen Orten eignete ich mir viel Neues an und lernte Betriebe in einer Größe kennen, die ich aus dem Hause Himml, wo die Welt doch noch ein wenig beschaulicher erschien, nicht gewohnt war.
Mit den erfolgreichen Qualifikationen „Geprüfter Bestatter“ im Jahre 1995 gefolgt vom „Bestattermeister“ in 2002, wurde dies auch nach außen hin sichtbar und so wurde mir von meinem Vater mehr und mehr Verantwortung übertragen, die ich gerne übernahm. Ich konnte viele eigene Gedanken und Ideen einbringen, was mich in die Lage versetzte gestärkt in meine Zukunft und die des Unternehmens gehen zu können.
Die überwältigende Akzeptanz und das große Vertrauen, welches mir bereits in jungen Jahren durch trauernde Angehörige in und um Bayreuth entgegengebracht wurde, war und ist bis heute höchste Auszeichnung und Antrieb für mein Handeln.“
V.l.n.r.: Maximilian, Gudrun und Alexander F. Christ
Zu meiner Familie
Diese besteht aus meiner Frau Gudrun sowie unseren Kindern Maximilian und Felix.
Die Familie ist mein größtes Glück! Sie ist Zuflucht, Halt und Zuversicht bei allen Problemen, Wirrungen und Fehlschlägen in meinem Leben. Meine Frau und meine Kinder sind auch meine größten Bewunderer, freuen sich mit mir über jeglichen Erfolg und bestärken mich zu jeder Zeit in meinem Handeln. Gleichzeitig sind sie aber auch meine Kritiker und holen mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen, in das Hier und Jetzt zurück, wenn sie das Gefühl haben, dass ich den Blick für die wichtigen Dinge im Leben verliere. Nicht ohne Grund, sind alle Führungspositionen in meinem Unternehmen mit Familienmitgliedern besetzt, denn sie bilden das Fundament und stärken mir den Rücken.
Ohne meine Frau Gudrun, die als Prokuristin im Unternehmen vorrangig die kaufmännischen und buchhalterischen Belange von HIMML BESTATTUNGEN begleitet, wäre ich nicht an dem Punkt des Erfolges, auf den ich heute blicken darf. Hierfür kann ich ihr gar nicht genug danken.
Einen großen Erfolg konnten wir mit unserem ältesten Sohn Maximilian im Jahr 2019 feiern: als bayerischer Landessieger in der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft hat er herausragende Leistungen erbracht und ein Jahr später seine Weiterbildung als jüngster Thanatopraktiker Deutschlands mit Erfolg abgeschlossen.
Unser Sohn Felix drückt zurzeit noch die Schulbank, hat aber bereits signalisiert, über kurz oder lang in das Familienunternehmen einsteigen zu wollen, was wir sehr begrüßen.
Meine Familie ist stolz den Namen Christ in Verbindung mit der Marke HIMML zu tragen. Ihnen ist aber auch bewusst, welche große Verantwortung und Verpflichtung sich aus den vergangenen 90 Jahren ergibt und auch in Zukunft mit diesem Namen verbunden sein wird.“
Tradition in Reinkultur: Das Himml Haupthaus im Jahr 2021
Mein Team – „Die HIMML-Familie“
„Es sind die Mitarbeiter und Mitglieder meines gesamten Teams, welche unsere Leistungen so einzigartig machen! Sie sind das Uhrwerk, jeder auf seine eigene besondere Art und mit seinen individuellen, speziellen Fähigkeiten. Sie sind es, die in den schwersten Stunden des Lebens, wenn der Mensch den Menschen braucht, einfühlsam, mit großer Empathie allen Trauernden und deren Angehörigen zur Seite stehen.
Leonard KrollStephan SammetYvonne BeckersBirgit SahrmannTimothy KolbNorma Weidemann
In einem 90-jährigen Unternehmen tätig sein zu können, bedeutet für mein Team auch große Sicherheit und Kontinuität. Dies zeigt sich auch in der langen Betriebszugehörigkeit, von über 25 Jahren bei einigen Mitarbeitern. Etwas, dass nicht nur das Team, sondern auch mich besonders stolz macht.
Die Bereitschaft sich permanent weiterzuentwickeln, ohne mit alten Traditionen zu brechen, findet an dieser Stelle große Bedeutung und zeigt sich in der hohen Dichte an Qualifizierungen im Unternehmen. Und so ist es die Himml-Familie, die uns stark macht und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lässt.
Der Blick von der Kanzleistraße 13 auf die Stadtkirche.
Als einer der ersten Ausbildungsbetriebe im Bestattungswesen in der Region sorgen wir permanent dafür, dass auch in der Zukunft hochqualifizierte Dienstleistungen für Bayreuth und den Landkreis erbracht werden können. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Auszubildenden nach ihrer Lehrzeit in ein festes Arbeitsverhältnis im eigenen Betrieb übernehmen zu können, um so die beiderseitige Zukunft zu sichern. Das große Engagement und die Treue zum Unternehmen, kann ich an dieser Stelle nicht genug würdigen.“
Das Unternehmen
„90 Jahre Tradition bedeuten keinesfalls Stillstand, sondern es gilt den Blick zu schärfen für das Hier und Heute und diesen auch in die Zukunft zu richten.
Die Gesellschaft, in deren Dienst mein Team und ich stehen, verändert und liberalisiert sich stetig und so müssen auch wir den veränderten Wünschen und Ansprüchen immer wieder neu gerecht werden. Auch hier setzt mein Unternehmen seit vielen Jahren auf innovative Ideen und zeitgemäßes Handeln.
Betrachtet man die vielen Aktivitäten unter der Dachmarke HIMML BESTATTUNGEN, so wird schnell klar, dass es sich hier nicht nur um ein klassisches Bestattungsunternehmen, sondern vielmehr um einen modernen, hoch professionellen Bestattungsdienstleister handelt, der allen Anforderungen in diesem Segment gerecht wird.
Dies zeigt sich zum Beispiel in der Besonderheit, dass wir mit Herrn Timothy C. Kolb (Dipl. Kommunikationswirt BAW) im Jahre 2016 einen Marketing Kommunikations-Profi mit enormer Fach- und Branchenkenntnis gewinnen konnten.
Das HIMML Vorsorgebüro
Als Leiter von HIMML VORSORGE, auch bekannt als das „1. Bayreuther Bestattungsvorsorge-Haus“ und somit Teil der HIMML-Führungsebene – entwickelt Herr Kolb seither das stetig wachsende Vorsorge-Segment Schritt für Schritt weiter. Zudem sorgen seine zielgerichteten und innovativen Marketingmaßnahmen für positive Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, wie auch für effektive Aufklärung bei diesem doch sehr anspruchsvollen und sensiblen Thembereich.
Aufgrund der hohen Innovationsbereitschaft der HIMML-Familie war es uns ein besonderes Anliegen, den wichtigen, lebensbegleitenden Bereich der Bestattungsvorsorge aus dem klassischen Bestattungsumfeld räumlich herauszulösen. Dafür wurde die Marke HIMML VORSORGE entwickelt und ein eigenes Beratungshaus, einen Steinwurf vom Stammhaus entfernt, mit speziell hierfür geschulten Mitarbeitern eröffnet. Durch diesen neuartigen Diensleistungsansatz können Interessierte seither Informationen rund um die Bestattungsvorsorge erhalten, ohne hierbei ein Bestattungsinstitut überhaupt betreten zu müssen. Wir wissen, dass die Kontaktaufnahme in Zusammenhang mit einer angedachten Bestattungsvorsorge mit Vorbehalten und auch einer gewissen Skepsis verbunden sein kann.
Durch HIMML VORSORGE haben wir eine ganz neue Möglichkeit geschaffen, die Fragen der „Lebenden“, die sich aus der Unabdingbarkeit der eigenen Endlichkeit ergeben zu beantworten und die damit verbundenen, vielseitigen Bedürfnisse und Wünsche, zu würdigen und in Form einer individuellen Bestattungsvorsorge für die Zukunft festzuschreiben.
Wir haben für Vorsorgende einen Ort der Sicherheit und einen Raum für den Austausch geschaffen, den es bisher so noch nicht gab und deshalb nicht nur in Bayern, sondern bundesweit eine Vorbildfunktion einnimmt.
Ein weiteres anspruchvolles Handlungsfeld im Unternehmen stellt der Bereich der Thanatopraxie dar. Hier ist es uns möglich, eine grundsätzliche, einwandfreie, hygienische Versorgung von Verstorbenen für verschiedene Ansprüche bzw. Anforderungen zu bieten. Dies reicht von der Versorgung zur Abschiednahme am offenen Sarg bis zur Rekonstruktion nach Gewalteinwirkung und der Vorbereitung für die grenzüberschreitende Überführungen (je nach Landesvorgabe) ins Ausland.
Auch im Bereich der Kryonik nimmt unser Unternehmen, in Zusammenarbeit mit einem der treibenden Kräfte in Deutschland, Herrn Prof. Dr. Klaus Sames, eine Sonderstellung als zurzeit einziges Kompetenzzentrum in Deutschland ein.
Die Fülle der Aufgaben, denen wir uns heute und auch in der Zukunft stellen, macht klar wofür unser Herz schlägt und wie hoch die Verpflichtung zu unserem Leitspruch: „Dienet den Lebenden, kümmert euch mit Sorgfalt um die Toten“ für uns einzustufen ist.
Mit dankbarem Blick zurück und in eine hoffnungs- und erwartungsvolle Zukunft, glücklich dieses großartige Familienunternehmen führen zu dürfen.“
Ihr Alexander F. Christ Geprüfter Bestatter und Bestattermeister und die gesamte HIMML-Familie
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